Am nächsten Sonntag 30. März findet in Grabs möglicherweise eine erste Revanche zwischen den beiden Schlussgangteilnehmer vom Eidgenössischen in Aarau, Schwingerkönig Jörg Abderhalden und Stefan Fausch statt.
Das 100-Jahr Rheintal- Oberländische Jubiläumsschwingfest erfährt eine ausgezeichnete Besetzung mit hochkarätigen Berner und Innerschweizer Gästen sowie der ganzen Nordostschweizer Spitze. Mit neun Eidgenossen und über sechzig Kranzern beginnt die Schwingersaison 08 mit einem Paukenschlag. Die stärksten Gäste Mathias Sempach, Peter Imfeld, sowie Edi Philip, „Oldi“ Toni Rettich, Stefan Fausch und die St. Galler „Eidgenossen“ Urban Götte, Bruno Fäh und Ex-Schwingerkönig Arnold Forrer wollen „Schwingerkönig“ und „Schweizer des Jahres 07“ Jörg Abderhalden das Leben im Sägemehl möglichst schwer machen.
Thurgauer Aussenseiter
Nur Aussenseiterchancen werden wohl den zehn jungen Thurgauern zugetraut. Ohne Vorjahressieger Manuel Strupler, der nach seiner Schulteroperation noch nicht ins Wettkampfgeschehen eingegriffen hat, müssen nun Beni Notz und Roland Krähenbühl die Kohlen aus dem Feuer holen. Gespannt darf man auch auf das Abschneiden Sämi Ilg und Tobias Krähenbühl sein und ob die Trainingsgruppe „Frauenfeld 2010“ beim „Einen oder Anderen“ Schwinger schon Früchte trägt.
Mittwoch, 26. März 2008
Dienstag, 25. März 2008
Ein Schotte für die Thurgauer Schwinger - Dank Batrag
Der Sieger des Thurgauer Schwingertags in Sonterwil kann einen ganz besonderen Preis in Empfang nehmen. Zum wahrscheinlich ersten Mal überhaupt gibt’s einen Schottischen Hochlandmuni zu gewinnen. Ermöglicht wird diese Premiere von der Firma Batrag Tiefbau AG aus Illhart.
Es gehört schon lange zur Tradition, dass der stolze Sieger eines Schwingfestes einen Muni in Empfang nehmen kann. Es dürfte beim Thurgauer Schwingertag am 4. Mai aber das erste Mal überhaupt sein, dass dieser der Rasse Highland Cattle (oder auf gut deutsch: schottisches Hochlandrind) angehört.
Der rund zweieinhalb-jährige Muni Hero kommt praktisch aus der Nachbarschaft. Er gehört Züchter Hansjörg Grundbacher aus Kodenreuti, Raperswilen. Hero glänzt mit hervorragenden Zuchtwerten und ist ein Stier, wie er im Buche steht. Dank der fürsorglichen Pflege seines Züchters dürfte er am Schwingertag gegen 500 Kilogramm auf die Waage bringen.
Dass ein so ungewöhnlicher und hochkarätiger Preis bereit steht, ist der Batrag Tiefbau AG aus Illhart zu verdanken. Die KMU-Firma besteht seit 1990 und ist eine Spezialistin für Tiefbauarbeiten aller Art. Als Geschäftsführer Kurt Meier für eine Gabenspende angefragt wurde war für ihn von Anfang an eines klar: „Wir machen auch bei der täglichen Arbeit keine halben Sachen, deshalb gab’s für uns nur zwei Alternativen. Entweder wir stellen den Hauptpreis, oder gar nichts!“
Beim Fotoshooting konnten die Batrag-Vertreter den Muni Hero zum ersten Mal aus der Nähe betrachten und kamen zu einer Erkenntnis. „Schottische Hochlandrinder sehen aus wie Kuscheltiere. Gerade bei Hero steckt aber jede Menge Power dahinter!“ lacht der stellvertretende Geschäftsführer Werner Indergand. „ Aber es ist cool, dass es kein 08/15-Muni ist, der beim Schwingertag in Sonterswil vergeben wird, das passt zu unserer Firma.“
Bis es am 4. Mai aber ins Sägemehl geht, steht noch einiges an. Das OK ist zwar mit seinen Vorbereitungen auf gutem Weg, hat aber noch sehr viel Arbeit vor sich. Da hat es Muni Hero eindeutig besser. Alles was er bis Schwingertag zu tun hat, ist sich von seinem Züchter Hansjörg Grundbacher verwöhnen zu lassen. So dass er dann am 4. Mai auch eine tolle und hauptpreis-würdige Figur macht.
Mehr Bilder von Muni Hero und seiner Familie gibts im Album!

Gruppenbild mit Muni: (v.l.) Züchter Hansjörg Grundbacher, OK-Gabenchef René Christiger sowie Kurt Meier, Gret Aschmann und Werner Indergand von der Firma Batrag Tiefbau AG.
Bericht: www.schwingertag08.ch
Der rund zweieinhalb-jährige Muni Hero kommt praktisch aus der Nachbarschaft. Er gehört Züchter Hansjörg Grundbacher aus Kodenreuti, Raperswilen. Hero glänzt mit hervorragenden Zuchtwerten und ist ein Stier, wie er im Buche steht. Dank der fürsorglichen Pflege seines Züchters dürfte er am Schwingertag gegen 500 Kilogramm auf die Waage bringen.
Dass ein so ungewöhnlicher und hochkarätiger Preis bereit steht, ist der Batrag Tiefbau AG aus Illhart zu verdanken. Die KMU-Firma besteht seit 1990 und ist eine Spezialistin für Tiefbauarbeiten aller Art. Als Geschäftsführer Kurt Meier für eine Gabenspende angefragt wurde war für ihn von Anfang an eines klar: „Wir machen auch bei der täglichen Arbeit keine halben Sachen, deshalb gab’s für uns nur zwei Alternativen. Entweder wir stellen den Hauptpreis, oder gar nichts!“
Beim Fotoshooting konnten die Batrag-Vertreter den Muni Hero zum ersten Mal aus der Nähe betrachten und kamen zu einer Erkenntnis. „Schottische Hochlandrinder sehen aus wie Kuscheltiere. Gerade bei Hero steckt aber jede Menge Power dahinter!“ lacht der stellvertretende Geschäftsführer Werner Indergand. „ Aber es ist cool, dass es kein 08/15-Muni ist, der beim Schwingertag in Sonterswil vergeben wird, das passt zu unserer Firma.“
Bis es am 4. Mai aber ins Sägemehl geht, steht noch einiges an. Das OK ist zwar mit seinen Vorbereitungen auf gutem Weg, hat aber noch sehr viel Arbeit vor sich. Da hat es Muni Hero eindeutig besser. Alles was er bis Schwingertag zu tun hat, ist sich von seinem Züchter Hansjörg Grundbacher verwöhnen zu lassen. So dass er dann am 4. Mai auch eine tolle und hauptpreis-würdige Figur macht.
Mehr Bilder von Muni Hero und seiner Familie gibts im Album!
Gruppenbild mit Muni: (v.l.) Züchter Hansjörg Grundbacher, OK-Gabenchef René Christiger sowie Kurt Meier, Gret Aschmann und Werner Indergand von der Firma Batrag Tiefbau AG.
Bericht: www.schwingertag08.ch
Montag, 17. März 2008
Beni Notz siegt für „Bodensee und Rhein“
Beim traditionellen Thurgauer Clubmeisterschaft der Schwinger in Amriswil gewann der Schwingclub „Bodensee und Rhein“ mit ihrem Aushängeschild Beni Notz aus Güttingen.
In einem spannenden Schlussgang legte Notz seinen Gegner Roland Krähenbühl, Gachnang, für den „Schwingclub Unterthurgau“ am Start in der sechsten Minute mit Kurz auf den Rücken. Hätte Krähenbühl den Schlussgang für sich entschieden, hätte seine Mannschaft den Titel geholt. Beide Schwinger trafen im dritten Gang bereits aufeinander und stellten, die restlichen vier Kämpfe entschieden dann die momentan „bösesten“ Thurgauer Schwinger für sich.

Rangliste Einzel:
1.Beni Notz, Güttingen 58.25 Pt.
2a.Roland Krähenbühl, Gachnang 56.75 Pt.
2b.Stefan Messerli, Heldswil 56.75 Pt.
3a. Tobias Krähenbühl, Matzingen 56.50 Pt.
3b. Stefan Baumgartner, Sirnach 56.50 Pt.
Rangliste Mannschaften:
1. Bodensee und Rhein 224.50 Pt.
2. Unterthurgau 223.50 Pt.
3. Ottenberg 1 222.50 Pt.
4. Oberthurgau 221.50 Pt.
5. Hinterthurgau 221.00 Pt
6. Ottenberg 2 220.50 Pt.
In einem spannenden Schlussgang legte Notz seinen Gegner Roland Krähenbühl, Gachnang, für den „Schwingclub Unterthurgau“ am Start in der sechsten Minute mit Kurz auf den Rücken. Hätte Krähenbühl den Schlussgang für sich entschieden, hätte seine Mannschaft den Titel geholt. Beide Schwinger trafen im dritten Gang bereits aufeinander und stellten, die restlichen vier Kämpfe entschieden dann die momentan „bösesten“ Thurgauer Schwinger für sich.

Rangliste Einzel:
1.Beni Notz, Güttingen 58.25 Pt.
2a.Roland Krähenbühl, Gachnang 56.75 Pt.
2b.Stefan Messerli, Heldswil 56.75 Pt.
3a. Tobias Krähenbühl, Matzingen 56.50 Pt.
3b. Stefan Baumgartner, Sirnach 56.50 Pt.
Rangliste Mannschaften:
1. Bodensee und Rhein 224.50 Pt.
2. Unterthurgau 223.50 Pt.
3. Ottenberg 1 222.50 Pt.
4. Oberthurgau 221.50 Pt.
5. Hinterthurgau 221.00 Pt
6. Ottenberg 2 220.50 Pt.
Mittwoch, 12. März 2008
Sieg für Roland Krähenbühl
Einen Einstand nach Mass erzielte Roland Krähenbühl aus Gachnang in die neue Schwingersaison. Anlässlich des „Clubschwingets Unterthurgau“ konnte der 24-jährige Zimmermann aus Gachnang im Schwingkeller Ergaten sämtliche sechs Kämpfe für sich entscheiden.
Vor zahlreichen Zuschauern gelang dem mehrfachen Kranzer Krähenbühl im Schlussgang gegen den „zähen“ Sandro Akeret, Nussbaumen der entscheidende Wurf erst in der 4. Minute mit einem „Kurzzug“. Mit den Aktiven waren auch drei Kategorien mit Buben vertreten, so dass über dreissig Schwinger im Einsatz standen. Nach dem Wettkampf, der traditionellerweise mit dem Zürcher Unterländer-Verband durchgeführt wurde, traf man sich zur Rangverkündigung und zu einem gemütlichen Nachtessen im Rest. Ochsen in Islikon. Bereits zum zweiten Mal in Serie konnte Krähenbühl die von der Unterthurgauer Schwingerlegende Ruedi Kröni gestiftete Zinnkanne in Empfang nehmen.
Rangliste Aktive:
1. Rang: Roland Krähenbühl, Gachnang 59.50 Pkt.
2a. Sandro Akeretet, Nussbaumen 57.25 Pkt.
2b. Remo Pfleghart, Guntershausen 57.25 Pkt.
3. Urs Gehring, Freienstein 57 Pkt.
4. Christoph Kiser, Märstetten 56 Pkt.
5a. Andreas Zacher, Gunterswilen 55.50 Pkt.
5b. David Zbinden, Frauenfeld 55.50 Pkt.
Buben:
Jahrgang 93/94: 1.Rang: David Dumelin, Hüttlingen 57.25 Pkt.
Jahrgang 95/96: 1.Rang: Fabian Rieser, Frauenfeld 58 Pkt.
Jahrgang 97+ jünger: 1.Rang: Robin Tritten, Buch b. Frauenfeld 57.50 Pkt.

Eintrag: Schwingerverband Unterthurgau
Vor zahlreichen Zuschauern gelang dem mehrfachen Kranzer Krähenbühl im Schlussgang gegen den „zähen“ Sandro Akeret, Nussbaumen der entscheidende Wurf erst in der 4. Minute mit einem „Kurzzug“. Mit den Aktiven waren auch drei Kategorien mit Buben vertreten, so dass über dreissig Schwinger im Einsatz standen. Nach dem Wettkampf, der traditionellerweise mit dem Zürcher Unterländer-Verband durchgeführt wurde, traf man sich zur Rangverkündigung und zu einem gemütlichen Nachtessen im Rest. Ochsen in Islikon. Bereits zum zweiten Mal in Serie konnte Krähenbühl die von der Unterthurgauer Schwingerlegende Ruedi Kröni gestiftete Zinnkanne in Empfang nehmen.
Rangliste Aktive:
1. Rang: Roland Krähenbühl, Gachnang 59.50 Pkt.
2a. Sandro Akeretet, Nussbaumen 57.25 Pkt.
2b. Remo Pfleghart, Guntershausen 57.25 Pkt.
3. Urs Gehring, Freienstein 57 Pkt.
4. Christoph Kiser, Märstetten 56 Pkt.
5a. Andreas Zacher, Gunterswilen 55.50 Pkt.
5b. David Zbinden, Frauenfeld 55.50 Pkt.
Buben:
Jahrgang 93/94: 1.Rang: David Dumelin, Hüttlingen 57.25 Pkt.
Jahrgang 95/96: 1.Rang: Fabian Rieser, Frauenfeld 58 Pkt.
Jahrgang 97+ jünger: 1.Rang: Robin Tritten, Buch b. Frauenfeld 57.50 Pkt.

Eintrag: Schwingerverband Unterthurgau
Montag, 10. März 2008
Saisonstart für Thurgauer Schwinger
Amriswil / Am Freitag 14. März 2008 um 19.30 Uhr starten die „Bösen“ aus dem Kanton Thurgau zur internen Clubmeisterschaft. Im Schwingkeller der Sportanlage „Tellenfeld“ Amriswil treten die je sechs besten Schwinger der fünf Unterverbände gegeneinander in die Hosen. Erwartet werden interessante Zweikämpfe, denn die Thurgauer befinden sich in der Aufbauphase einer Trainingsgruppe um Markus Thomi und Manuel Strupler auf Frauenfeld 2010.
Als Favoriten steigen Roland und Tobias Krähenbühl, Unterthurgau und Beni und Hans Notz vom „Schwingclub Bodensee und Rhein“ ins Sägemehl. Doch auch die jungen „Ottenberger“ mit ihren Talenten Sämi Ilg, Mario Schneider und Stefan Messerli wollen für ihren Verein möglichst viele Punkte erschwingen. Für die Athleten ist dies ein erster Formtest im Hinblick auf die kommende Schwingersaison, die am 30. März mit dem Rheintal- Oberländischen Schwingfest in Oberriet gestartet wird. (hpk)
Als Favoriten steigen Roland und Tobias Krähenbühl, Unterthurgau und Beni und Hans Notz vom „Schwingclub Bodensee und Rhein“ ins Sägemehl. Doch auch die jungen „Ottenberger“ mit ihren Talenten Sämi Ilg, Mario Schneider und Stefan Messerli wollen für ihren Verein möglichst viele Punkte erschwingen. Für die Athleten ist dies ein erster Formtest im Hinblick auf die kommende Schwingersaison, die am 30. März mit dem Rheintal- Oberländischen Schwingfest in Oberriet gestartet wird. (hpk)
Donnerstag, 14. Februar 2008
Schwingen hat sein Leben geprägt
An der vergangenen Gemeindeversammlung wurde Otto Brändli das Ehrenbürgerrecht von Kemmental verliehen – als Anerkennung für seinen grossen Einsatz und seine bemerkenswerten Leistungen, berichtet die Thurgauerzeitung vom 1. Dezember 2007.
Alterswilen – «Gerechnet habe ich nicht mehr damit, umso mehr freue ich mich über die Auszeichnung der Gemeinde», sagt Otto Brändli. Das Ehrenbürgerrecht von Kemmental erfülle ihn mit grossem Stolz. Der heute 78-Jährige hat diverse öffentliche und politische Ämter bekleidet und sich dabei über viele Jahre für die Orts-, beziehungsweise Munizipalgemeinde Alterswilen und die heutige Gemeinde Kemmental eingesetzt. Er war Kommandant der damaligen Feuerwehr Alterswilen und später Präsident der Primarschulbehörde. 1976 wurde Otto Brändli in den Grossen Rat gewählt und war während 20 Jahren Kantonsrat. Er war Ortsvorsteher von Alterswilen und von 1985 bis 1995 Gemeindeammann der Munizipalgemeinde.
Neuer Anfang, neuer Name
Stark engagiert hat sich Otto Brändliauch für den Zusammenschluss zur heutigen Politischen Gemeinde Kemmental, der 1996 vollzogen wurde. «Natürlich gab es in den einzelnen Ortsgemeinden einige Vorbehalte gegen das Unterfangen. Insbesondere der Name Kemmental stiess nicht überall auf Zustimmung», erinnert sich Brändli. Doch sei für ihn klar gewesen, dass der Zusammenschluss sinnvoll und die Bezeichnung «Kemmental» passend sei: «Ein neuer Anfang, ein neuer Name.»
Sehr erfolgreicher Schwinger
Als Schwinger hat Otto Brändli die Region und die Gemeinde Kemmental in der ganzen Schweiz bekannt gemacht. Der Weiler Bommen wurde zu einem Begriff. Noch heute gilt der ehemalige Landwirt als einer der erfolgreichsten Schwinger: 102 Kränze hat er mit nach Hause gebracht, davon sechs Eidgenössische. Dazu kamen noch über 20 Kränze als Turner. Im Alter von 15 Jahren hatte Otto Brändli 1944 seine Schwingerlaufbahn begonnen, die Zeit als Aktiver dauerte bis 1964. Trainiert wurde im Schwingkeller oder am Sonntagmorgen auf dem weichen Torfboden am Bommer Weiher in der Nähe des väterlichen Bauernhofes. 20-jährig errang Otto Brändli den ersten grossen Sieg – 1949 am nordostschweizerischen Schwingfest in Kreuzlingen. Als schönsten Sieg bezeichnet er den Triumph am NOS in Weinfelden 1952: Gleich gegen zwei Schwingerkönige hatte er im Wettkampf anzutreten, einen besiegte er, das andere Duell endete unentschieden. Fast wäre Brändli selbst Schwingerkönig geworden, doch musste er sich 1958 im Schlussgang des Eidgenössischen in Freiburg knapp geschlagen geben. Nach seiner aktiven Laufbahn engagierte sich der Alterswiler im Eidgenössischen Schwingerverband. Von 1984 bis 1992 war er als Obmann «der höchste Schwinger».
Ehefrau und Blick-Story
Das Schwingen hat Otto Brändli geprägt. «Es war eine richtige Lebensschule, auch im Hinblick auf die späteren politischen Ämter.» Seine Frau Elisabeth hat er übrigens an einem Schwingfest kennengelernt, 1951 am Bergschwinget auf dem Brünig. Seit 53 Jahren sind die beiden nun verheiratet – «obwohl sie ursprünglich keinen Schwinger und keinen Bauern als Mann wollte, aber ich habe sie wohl von meinen Qualitäten überzeugt». Ohne Unterstützung seiner Frau hätte er das alles nicht geschafft, betont Otto Brändli. Zusammen durchgestanden haben sie auch die Zeit, als Droh-briefe ins Haus flatterten. Brändli hatte 1970 in Meilen als technischer Leiter drei Schwinger wegen langen Haaren nicht zum Wettkampf zugelassen. Als dann der «Blick» darüber berichtete, war es wohl für einige zuviel ...
Geboren bei Minus 34 Grad
Den Wohnort gewechselt hat Otto Brändli nie, «es gibt keine bessere und schönere Gemeinde für mich». Zur Welt gekommen ist der neue Ehrenbürger von Kemmental am 17. Januar 1929 in der elterlichen Stube – «in der kältesten Nacht», minus 34 Grad sei es draussen gewesen. Den Hof des Vaters hat er später übernommen und 1990 dann an seinen Sohn weitergegeben. Elisabeth und Otto Brändlisind glücklich in ihrem Haus unweit des Gutsbetriebes. Sie haben drei Kinder, fünf Enkel und zwei Urenkel. Wenn er nicht gerade seinem Hobby Jassen frönt, trifft man Otto Brändli oft an den Bommer Weihern an: «Was die Natur vollbringt, ist etwas wunderbares.» Noch heute ist er sehr interessiert am Dorfgeschehen und erfreut sich an der «sehr positiven» Entwicklung der Gemeinde Kemmental. Andreas Ditaranto, Thurgauer Zeitung.
Posting Schwingerverband Bodensee & Rhein
Alterswilen – «Gerechnet habe ich nicht mehr damit, umso mehr freue ich mich über die Auszeichnung der Gemeinde», sagt Otto Brändli. Das Ehrenbürgerrecht von Kemmental erfülle ihn mit grossem Stolz. Der heute 78-Jährige hat diverse öffentliche und politische Ämter bekleidet und sich dabei über viele Jahre für die Orts-, beziehungsweise Munizipalgemeinde Alterswilen und die heutige Gemeinde Kemmental eingesetzt. Er war Kommandant der damaligen Feuerwehr Alterswilen und später Präsident der Primarschulbehörde. 1976 wurde Otto Brändli in den Grossen Rat gewählt und war während 20 Jahren Kantonsrat. Er war Ortsvorsteher von Alterswilen und von 1985 bis 1995 Gemeindeammann der Munizipalgemeinde.
Neuer Anfang, neuer Name
Stark engagiert hat sich Otto Brändliauch für den Zusammenschluss zur heutigen Politischen Gemeinde Kemmental, der 1996 vollzogen wurde. «Natürlich gab es in den einzelnen Ortsgemeinden einige Vorbehalte gegen das Unterfangen. Insbesondere der Name Kemmental stiess nicht überall auf Zustimmung», erinnert sich Brändli. Doch sei für ihn klar gewesen, dass der Zusammenschluss sinnvoll und die Bezeichnung «Kemmental» passend sei: «Ein neuer Anfang, ein neuer Name.»
Sehr erfolgreicher Schwinger
Als Schwinger hat Otto Brändli die Region und die Gemeinde Kemmental in der ganzen Schweiz bekannt gemacht. Der Weiler Bommen wurde zu einem Begriff. Noch heute gilt der ehemalige Landwirt als einer der erfolgreichsten Schwinger: 102 Kränze hat er mit nach Hause gebracht, davon sechs Eidgenössische. Dazu kamen noch über 20 Kränze als Turner. Im Alter von 15 Jahren hatte Otto Brändli 1944 seine Schwingerlaufbahn begonnen, die Zeit als Aktiver dauerte bis 1964. Trainiert wurde im Schwingkeller oder am Sonntagmorgen auf dem weichen Torfboden am Bommer Weiher in der Nähe des väterlichen Bauernhofes. 20-jährig errang Otto Brändli den ersten grossen Sieg – 1949 am nordostschweizerischen Schwingfest in Kreuzlingen. Als schönsten Sieg bezeichnet er den Triumph am NOS in Weinfelden 1952: Gleich gegen zwei Schwingerkönige hatte er im Wettkampf anzutreten, einen besiegte er, das andere Duell endete unentschieden. Fast wäre Brändli selbst Schwingerkönig geworden, doch musste er sich 1958 im Schlussgang des Eidgenössischen in Freiburg knapp geschlagen geben. Nach seiner aktiven Laufbahn engagierte sich der Alterswiler im Eidgenössischen Schwingerverband. Von 1984 bis 1992 war er als Obmann «der höchste Schwinger».
Ehefrau und Blick-Story
Das Schwingen hat Otto Brändli geprägt. «Es war eine richtige Lebensschule, auch im Hinblick auf die späteren politischen Ämter.» Seine Frau Elisabeth hat er übrigens an einem Schwingfest kennengelernt, 1951 am Bergschwinget auf dem Brünig. Seit 53 Jahren sind die beiden nun verheiratet – «obwohl sie ursprünglich keinen Schwinger und keinen Bauern als Mann wollte, aber ich habe sie wohl von meinen Qualitäten überzeugt». Ohne Unterstützung seiner Frau hätte er das alles nicht geschafft, betont Otto Brändli. Zusammen durchgestanden haben sie auch die Zeit, als Droh-briefe ins Haus flatterten. Brändli hatte 1970 in Meilen als technischer Leiter drei Schwinger wegen langen Haaren nicht zum Wettkampf zugelassen. Als dann der «Blick» darüber berichtete, war es wohl für einige zuviel ...
Geboren bei Minus 34 Grad
Den Wohnort gewechselt hat Otto Brändli nie, «es gibt keine bessere und schönere Gemeinde für mich». Zur Welt gekommen ist der neue Ehrenbürger von Kemmental am 17. Januar 1929 in der elterlichen Stube – «in der kältesten Nacht», minus 34 Grad sei es draussen gewesen. Den Hof des Vaters hat er später übernommen und 1990 dann an seinen Sohn weitergegeben. Elisabeth und Otto Brändlisind glücklich in ihrem Haus unweit des Gutsbetriebes. Sie haben drei Kinder, fünf Enkel und zwei Urenkel. Wenn er nicht gerade seinem Hobby Jassen frönt, trifft man Otto Brändli oft an den Bommer Weihern an: «Was die Natur vollbringt, ist etwas wunderbares.» Noch heute ist er sehr interessiert am Dorfgeschehen und erfreut sich an der «sehr positiven» Entwicklung der Gemeinde Kemmental. Andreas Ditaranto, Thurgauer Zeitung.
Posting Schwingerverband Bodensee & Rhein
Freitag, 4. Januar 2008
Mario Schneider bester Thurgauer
hpk / Beim traditionellen Berchtoldschwinget in Zürich-Wiedikon liess sich Unspunnensieger Martin Grab (Rothenthurm) den Sieg nicht nehmen. Er legte im Schlussgang seinen Innerschweizer Verbandskollegen Stefan Gisler mit einem «Wyberhaken» in der 6. Minute platt und gewann mit fünf Siegen trotz eines «Gestellten» im Anschwingen gegen Bruno Gisler (Rumisberg) das Fest überlegen.
Starke Leistungen zeigten die jungen Thurgauer vom Schwingclub Ottenberg. Allen voran der noch nicht einmal 16jährige Mario Schneider (Friltschen) konnte vier Siege verbuchen. Nach zwei Startsiegen verlor er zwar den dritten Kampf gegen den starken Alexander Vonlaufen (Beckenried), konnte dann aber im 4. und 6. Gang überraschend gegen die Zürcher Kranzschwinger Andreas Gwerder und Philipp Schlatter gewinnen. Mit dieser starken Leistung gelang Schneider das Kunststück, sich im Rang 8b mit 56.25 Punkten noch vor dem mehrfachen «Eidgenossen» Hanspeter Pellet (Brünisried) zu klassieren.
Pius Näf aus Kradolf durfte sich mit drei Siegen und ebenso vielen Niederlagen mit Rang 13c zufriedengeben. Auch Stefan Messerli aus Heldswil konnte mit zwei Siegen, einem Gestellten und drei Niederlagen und Rang 17b seine Erwartungen erfüllen. Dagegen musste Michael Steiner (Bissegg) seine Hoffnungen früh begraben und verpasste den Ausstich.
Schwing-Club am Ottenberg (04.01.08)
Starke Leistungen zeigten die jungen Thurgauer vom Schwingclub Ottenberg. Allen voran der noch nicht einmal 16jährige Mario Schneider (Friltschen) konnte vier Siege verbuchen. Nach zwei Startsiegen verlor er zwar den dritten Kampf gegen den starken Alexander Vonlaufen (Beckenried), konnte dann aber im 4. und 6. Gang überraschend gegen die Zürcher Kranzschwinger Andreas Gwerder und Philipp Schlatter gewinnen. Mit dieser starken Leistung gelang Schneider das Kunststück, sich im Rang 8b mit 56.25 Punkten noch vor dem mehrfachen «Eidgenossen» Hanspeter Pellet (Brünisried) zu klassieren.
Pius Näf aus Kradolf durfte sich mit drei Siegen und ebenso vielen Niederlagen mit Rang 13c zufriedengeben. Auch Stefan Messerli aus Heldswil konnte mit zwei Siegen, einem Gestellten und drei Niederlagen und Rang 17b seine Erwartungen erfüllen. Dagegen musste Michael Steiner (Bissegg) seine Hoffnungen früh begraben und verpasste den Ausstich.
Schwing-Club am Ottenberg (04.01.08)
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